AMD/ATI bald ein reiner Entwicklungskonzern?
geschrieben am 20.06.2007 um 23:10 Uhr
Ich weiß nicht so recht, wie ich die neuen Nachrichten rund um AMD/ATI bewerten soll. Einem Bericht der Citygroup zu folge will der Chiphersteller massives Outsourcing betreiben und einen Großteil der Produktion an die beiden Auftragshersteller TSMC und Chartered auslagern. Zu dem sollen auch die beiden Chipfabriken in Dresden und New York zumindest teilweise veräußert werden, was dann übrig bliebe wäre ein reiner Entwicklungskonzern.
Das ist im Grunde genommen nicht schlecht, denn AMD/ATI hatte in der jüngeren Vergangenheit vor allem bei der Produktion der neuen Chips Probleme und hat diese auch immer noch, wie die Verzögerungen beim neuen Prozessor Barcelona und dem R600 Chip zeigen. Andererseits wird der R600 bereits von TSMC produziert, die Herstellungsschwierigkeiten liegen hier also nicht bei AMD/ATI, falls das Problem hier überhaupt die Produktion war, wie der Inquirer behauptet.
Einige befürchten jetzt, dass das bereits der Anfang vom Ende von AMD sein könnte, denn während Intel in den letzten Jahren Unsummen in die Modernisierung von Fabriken investiert hat, hinkt AMD im Bereich der Produktion hinterher, obwohl ebenfalls fleißig investiert wurde. Die Abkehr von der bisherigen Strategie könnte also Abhilfe schaffen.
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Kommentare
Naja was mir wichtig ist, ist jetzt das AMD/ATI der name ATI noch bleibt für eine sehr lange zeit hoffe ich und das AMD endlich ma seine QUAD CORE Prozessoren presentiet.
