ATI Radeon HD 4870 im Praxis-Dauertest

geschrieben am 28.07.2008 um 22:00 Uhr

Heute gibt es eine Premiere auf dem Grafikkartenblog: Einen ersten eigenen Test. Ermöglicht wurde das durch eine nette Dame in der Public Relationsabteilung von AMD, die uns ein Modell der ATI Radeon HD 4870 hat zukommen lasse. Natürlich habe ich nicht die Möglichkeiten, sie einem so großen Testmarathon wie die großen Magazine zu unterziehen, und so ist es eben ein Praxis- und Alltagstest geworden.

Ihren Platz fand die High-End-Karte auf einem ASUS P5Q mit Intel P45-Chipsatz, zusammen mit einem Intel Core 2 Quad Q9300 und 4 GB Kingston DDR2 800 Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem wurde Windows XP Professional mit Service Pack 3 genutzt, DirectX-10-Tests waren somit also nicht möglich, aber ein Großteil der Anwender vertraut ja ebenfalls noch auf Windows XP um verzichtet somit auf dieses Feature. Abgerundet wurde das Ganze von einem 22“ Widescreen Display.

Einbau und Installation gingen absolut problemlos von statten und im Gegensatz zu meiner Geforce 8800GTX stört sich die HD 4870 auch nicht daran, wenn ihre zusätzlichen Stromanschlüsse via Adapter vom Netzteil versorgt werden. Es lagen der Schachte sogar zwei davon bei.

Was nun folgte, war ein dreitägiger Dauertest, unter anderem mit den Spielen Flatout 2, Counter-Strike: Source, Company of Heroes sowie Call of Duty 4. Die ersten beiden sind zwar nicht mehr brandneu, erfreuen sich aber nach wie vor großer Beliebtheit und sind weit verbreitet. Sie alle wurden in einer Auflösung von 1650x1050 mit maximalen Einstellungen gespielt. In sämtlichen Situationen und über Stunden hinweg war dies nie ein Problem für die HD 4870, es ruckte kein einziges Mal, der Lüfter wurde zwar hörbar, jedoch und nie laut oder störend und ließ die Temperatur nie über 80°C steigen. Auch die Gehäusetemperatur blieb auf einem erfreulich niedrigen Niveau, trotz nur eines Gehäuselüfters hatte man nie den Eindruck, Spiegeleier darauf braten zu können. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn bei meiner 8800GTX ist dies mit drei Gehäuselüftern immer noch problemlos möglich.

Die HDTV-Dekodierung über den AVIVO-Decoder funktioniert nach dessen Installation ebenfalls einwandfrei, angesichts des sehr schnellen Prozessors mit vier Kernen ist es aber schwierig, die tatsächliche Entlastung im Vergleich zu anderen Encodern zu beurteilen. Die Auslastung nahm aber auf jeden Fall ab, an der Bildqualität gab es nichts zu kritisieren.

Insgesamt also eine sehr schöne, leitungsstarke Grafikkarte, die Spaß macht. Eine absolute Kaufempfehlung.


Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
ATI Radeon HD 3870

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Kommentare

Georgios schrieb am 30.07.2008 um 01:51 Uhr:
ATI is back.
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