Nvidia dreht das Namenskarussell

geschrieben am 29.04.2008 um 13:56 Uhr

Dass die Unterschiede zwischen der Geforce 8- und der Geforce 9-Serie nicht sonderlich groß sind, weiß eigentlich jeder. Bestes Beispiel ist die Geforce 9800 GTX, bei der es sich um nichts anderes als eine teuerere und schneller getaktete 8800 GTS handelt. Jetzt geht das Green Team noch einen Schritt weiter und beschert uns eine ganze Ladung neuer Grafikkarten nur durch Namensänderungen.

Erste Kandidatin dieser Verjüngungskur ist dabei die Geforce 8800 GS. Sie war schon zu Zeiten der Geforce 8-Serie ein Ladenhüter, bekommt jetzt aber eine Klasse tiefer nochmals eine Chance. Als Geforce 9600 GSO hält sie Einzug in die Mittelklasse.

Ebenfalls bei der Umetikettierung abgestuft werden die für Spiele uninteressanten Geforce 8500 GT, die zur 9400 GS wird, und die 8400 GS, die den neuen Namen Geforce 9300 GS bekommt.

Sonderlich fein ist dieses Vorgehen, uns alte Ladenhüter als neue Grafikkartenmodell unterschieben zu wollen, nicht. Man könnte durchaus Parallelen zur Umetikettierung von Gammelfleisch ziehen.

Andererseits kann man es Nvidia auch nicht verübeln, schließlich handelt es sich eh nur um Modelle aus Kategorien, bei denen Neuentwicklungen im Moment tatsächlich vollkommen überflüssig gewesen wären. Aber dann hätte man zu Gunsten der Markttransparenz die Namen auch beibehalten können.


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Nvidia Geforce 8400 GS
Nvidia Geforce 8500 GT
Nvidia Geforce 8800 GS
Nvidia Geforce 9600GT

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