Passiv gekühlte Geforce 8800GT von Sparkle und Gainward
geschrieben am 07.11.2007 um 20:46 Uhr
Mit Gainward hat nach Sparkle bereits der zweite Hersteller eine passiv gekühlte Variante von Nvidias neuester Grafikkarte vorgestellt. Während bei der Sparkle Karte das Kühlsystem doch irgendwie etwas mickrig wirkte ist das von Gainward deutlich voluminöser.
Ein Kühlkörper sitzt direkt auf der Grafikkarte und nimmt die Abwärme des Chips und des Speichers direkt auf, um sie anschließend über vier Kupfer-Heatpipes an einen zweiten Kühlkörper weiter zu geben. Dieser soll sie Hitze dann schließlich an die Umgebung abgeben.
Die Sparkle Variante ist mittlerweile gelistet, allerdings noch nirgends wirklich lieferbar und bei der Gainward Version handelt es sich bisher nur um einen Prototypen.
Und ehrlicherweise hoffe ich, dass es auch dabei bleibt. Denn es ist reichlich sinnlos, eine Grafikkarte, die unter Last über 100 Watt Strom zieht und dementsprechend viel Hitze abgibt, passiv zu kühlen.
Selbst bei meiner passiven HD 2600XT kam es zu Überhitzungsproblemen, wenn diese längere Zeit bei geschlossenem Gehäuse ausgelastet wurde. Das Problem habe ich inzwischen durch einen zusätzlichen Gehäuselüfter direkt neben der Grafikkarte in der Seitenwand gelöst. Sieht nicht wirklich schön aus, aber durch die zusätzliche Frischluftversorgung läuft die Karte jetzt stabil.
Bei einer passiv gekühlten Geforce 8800GT fürchte ich das Selbe: der Lüfter wandert schlicht und ergreifen von der Grafikkarte ans Gehäuse und eine Reduzierung des Geräuschpegels tritt kaum ein. Und dafür sind die passiv gekühlten Modelle auch noch deutlich teurer.
Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
G92 - Nvidias neuer Grafikprozessor
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Kommentare
Na ma gucken wo die Hitze hin geht
