Sparkle legt ATX-Standard flexibler aus
geschrieben am 13.06.2007 um 17:09 Uhr
Ein altbekanntes Problem bei der Kühlung von Grafikkarten stellt die Einbaurichtung dieser dar. Das Bauteil, das die meiste Hitze produziert, die GPU, befindet sich auf der Unterseite der Grafikkarte. Durch die Platine darüber wird verhindert, dass die entstehende heiße Luft nach oben aufsteigen kann und so werden riesige Kühlsysteme benötigt, um die Wärme abzuführen. Diese Unsinnigkeit haben wir dem ATX-Standard für Gehäuse zu verdanken.
Diesem großen Problem wirkt man nur bei Sparkle entgegen, indem man einfach die Vorschriften des Standards etwas flexibler auslegt.
Konkret handelt es sich um eine Geforce 8600GT, also kein High-End-Gerät, aber trotzdem eine ganz nette Grafikkarte. Bei dieser Version befindet sich der Grafikchipsatz auf der Oberseite der Karte und folglich auch das Kühlsystem.
In dieser Leistungsklasse bringt diese Neuerung noch nicht wirklich viel, aber vielleicht nehmen sich ja ein paar andere Hersteller ein Beispiel daran und legen zukünftig auch beiHigh-end-Karten den Standard etwas flexibler aus.
Es gibt zwar mittlerweile einige Gehäuse, bei denen das Mainboard auf dem Kopf stehend eingebaut wird, bei der Mehrzahl der Gehäuse ist das aber noch nicht der Fall und ein Veränderung des mittlerweile über 10 Jahre alten ATX-Standards wäre langsam aber sicher mal angebracht.
Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
Nvidia Geforce 8600 GT
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