ATI lieferte defekte Grafikkarten aus
geschrieben am 03.08.2007 um 16:45 Uhr
Eigentlich hatte ich gehofft, dass ATI jetzt endlich das Schlimmste überwunden hat und man nur noch Gutes vom, mittlerweile, nur noch zweitgrößten Hersteller diskreter Grafikkarten vermelden könnte. Doch gerade die Mittelklassekarten vom Typ HD 2400XT und HD 2600XT sind jetzt der Grund für die negativen Schlagzeilen.
Wie es scheint hat ATI einen ganzen Haufen Grafikkarten mit defekten BIOS-Chips ausgeliefert, wodurch diese Karten funktionsunfähig werden. Und es sind nicht nur kleine OEM-Hersteller betroffen, wie es heißt traten die Probleme auch bei Riesen wie ASUS und Gigabyte auf. Glücklicherweise kann dieses Problem durch eine Neuinstallation des BIOS behoben werden, was allerdings durch ATI erfolgen muss. Wie viele Karten davon betroffen sind wurde bisher noch nicht gesagt, Quellen wie der Inquirer und Digitimes behaupten aber, dass ATI bereits bis zu 30.000 Karten zurückgerufen hat, diese Zahl könnte noch auf 100.000 Stück steigen. Dadurch ist es möglich, dass die Mittelklassekarten in naher Zukunft nur mit Einschränkungen verfügbar sind.
Schuld daran, dass die defekten Grafikkarten überhaupt ausgeliefert wurden ist anscheinend ein Fehler im Qualitätskontrollsystem von ATI. Dieser wurde zwar mittlerweile behoben, aber er dürfte einigen Schaden angerichtet haben.
Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
ATI - Grafikkarten - Firmengeschichte
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