ATI-Mittelklasse nur mit 128 Bit Interface
geschrieben am 24.04.2007 um 09:52 Uhr
Langsam aber sicher regt es mich auf. Und nicht nur mich, sondern auch viele andere User, vor allem Spieler mit einem nicht so hohen Budget, die deswegen auf die Mittelklassekarten angewiesen sind. Und hier scheint ATI diesen Leuten genauso Steine in den Weg zu legen wie wir bei Nvidia erst letzte Woche schmerzlich erfahren mussten.
Die Radeon HD 2600XT ist neuesten Informationen nach nur mit einen 128 Bit Speicherinterface ausgestattet. Dadurch wird die sehr hohe Leistung, die sich aus Chip- und Speichertakt von 800/2000 MHz ergeben würde, künstlich gesenkt. Vor allem in hohen Auflösungen mit vielen Bildverbesserungsmaßnahmen wird dieser Flaschenhals spürbar. Damit dürfte ATI’s Mittelklasse in den Benchmarks das gleiche Schicksal ereilen, das letzte Woche die Nvidia-Mittleklasse traf. Unter hohen Auflösungen und den besagten Bildverbesserungsmaßnahmen bricht die Performance massiv ein, flüssiges Spielen wird schwer möglich.
ATI verpasst hier eine Möglichkeit, den Rückstand, den man im Moment auf Nvidia hat, wieder aufzuholen. Durch eine 256 Bit Speicheranbindung hätte man sich sehr gut vom Green Team absetzen können. Und vor allem für die User ist das ganze ärgerlich. Ein breiteres Interface hätte zwar einen etwas höheren Preis, mehr Stromverbrauch und damit auch eine höhere Temperatur zu Folge, allerdings auch eine deutlich höhere Leistung. Selbst meine in die Jahre gekommene X850XL hat ein 256 Bit Interface, und das ist eine Karte der ersten X-Generation. Also echt erbärmlich, was ATI hier abzuliefern scheint.
Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
ATI Radeon HD 2600 XT
Informationen
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