Besserer Linux-Support für ATI-Grafikkarten
geschrieben am 07.09.2007 um 20:48 Uhr
Gegängelt von den teilweise widersinnigen Lizenzvorschriften Microsofts und genervt von den zahlreichen Sicherheitslücken, die auch mit der neuesten Windows Version nicht wesentlich kleiner geworden sind, steigen immer mehr Nutzer auf das OpenSource-Betriebssystem Linux um. Diesen Trend scheint nun auch AMD erkannt zu haben und will vor allem die Treiberpolitik der Grafiksparte ATI daran anpassen.
Mit Erscheinen der neuesten Version 7.9 des Catalyst-Treibers sollen die Grafikkarten der HD 2000-Serie Linux-Unterstützung erhalten. Außerdem soll es einen grundlegenden OpenSource-Treiber für alle Grafikkarten ab der X1000-Serie geben, wobei zusätzlich die technischen Spezifikationen der aktuellen Grafikchips R500 und R600 offen gelegt werden. Das vereinfacht die Arbeit der OpenSource-Entwickler erheblich.
Man hat bei AMD nicht vor, die eigene Entwicklung von Treibern aufzugeben, will aber in Zukunft mit Entwicklergemeinde zusammenarbeiten.
Eine sehr erfreuliche Wendung, schließlich hatten AMD-Vertreter noch vor einiger Zeit einen solchen Schritt kategorisch ausgeschlossen. Vielleicht haben diese Herren auch erkannt, dass Nvidia auf diesem Gebiet einen nicht ganz unerheblichen Vorsprung hat, den es aufzuholen gilt.
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ATI - Grafikkarten - Firmengeschichte
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