Intels Strategie für Larrabee

geschrieben am 24.05.2008 um 10:27 Uhr

 In greifbarer Nähe ist die Markteinführung von Intels Larrabee ja noch nicht, schließlich wird noch mehr als ein Jahr vergehen, bis der geneigte Käufer Intels erste diskrete Grafikkarte in den Händen halten wird. Dennoch scheint man beim Prozessorriesen jetzt schon zu wissen, mit welcher Strategie man den Grafikkartenmarkt auf den Kopf stellen will.

Das Ganze konnte Theo Vallich von TG Daily angeblich einem internen Papier von Intel entnehmen. Demnach soll die die Einführung von Larrabee nach alter Grafikkartenherstellertradition zunächst mit dem High-End-Modell beginnen. Dieses soll in der zweiten Jahreshälfte 2009 erscheinen, pünktlich zur Messe IDF Fall in San Francisco. Diese Grafikkarte soll zwischen 4 und 24 Prozessorkerne vorweisen können, was dem High-End-Modell zu einer Rechenleistung von mehr als einem Teraflop verhelfen soll. GDDR5-Speicher und ein 1024 Bit-Interface sollen das Bild komplettieren.

Rund ein halbes Jahr später sollen dann die erschwinglichen Mittelklassemodelle in den Regalen Einzug halten.

Ich bin ja echt gespannt, ob Larrabee der große Wurf wird, den Intel beabsichtigt. Die Vielzahl an Prozessorkernen klingt in der Tat beeindruckend, der GDDR5-Speicher hingegen dürfte nächstes Jahr Standard sein, und ein 1024 Bit breites Interface dürfte für AMD und Nvidia eigentlich auch kein großes Problem darstellen.


Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
Gerüchte rund um Grafikkarten

Informationen

Trackback-URL: http://www.grafikkartenblog.de/pingpong-3507.html
Permanent-URL: http://www.grafikkartenblog.de/hersteller/intels-strategie-fuer-larrabee.html

Kommentare

Georgios schrieb am 24.05.2008 um 23:38 Uhr:
Also Intel ist sich seiner Sache vieleicht sicher. Aber in punkto Bildqualität auf Intelchipsetz hab ich so einiges gesehen. Und auch vergleich mit ATI gesehen. Und im ernst. Da hat Intel noch sehr viel zu tun. Ich glaube auch nicht daran das 4-24 GPUs auf eine Karte kommen. Und zwar ganz einfach weil sie zu viel Strom verbrauchen. Ausser Intel bekommt die 35nm Architektur hin hahahaha! Nein jetzt mal spaß bei seite. Das einzige was ich mit vorstellen könnte wehr wenn Intel mehrere Low-End Chips auf eine Karte plaziet die dann je nach Prozessoranzahl sich den Bildschirm aufteilen und so ihre arbeit verrichten. Gute idee muss ich sagen. Aber im großen und ganzen zu umständlich.
Ob das die große Offensiwe wird bezweifle ich sehr stark.
Name (erforderlich)
URL (freiwillig)

Bitte diese Zahlen addieren (Spamschutz): 68 + 7 =