Catalyst 7.7 bringt Edge Detection

geschrieben am 20.07.2007 um 21:30 Uhr

Es ist anscheinend mittlerweile zum Standard geworden, dass man die neuen Grafikkarten immer mit nicht ganz funktionstüchtigen Treibern ausliefert, dank derer nicht alle auf der Packung angepriesenen Funktionen auch wirklich vorhanden sind.

ATI bereitet dem bei der Radeon HD 2900XT jetzt immerhin ein Ende, zumindest was den neuen Anti-Aliasing-Modus „Edge Detection“ betrifft. Dieser ermöglicht bis zu 24-faches Custom-Anti-Aliasing und in Verbindung mit den Modi „Narrow Tent“ und „Wide Tent“ soll dies für wesentlich bessere Bildqualität sorgen.

Auf den veröffentlichten Vergleichsbildern ist auch wirklich ein Unterschied zu „normalem“ AA erkennbar, wenn auch nur ein relativ geringfügiger. Wie geringfügig er wirklich ist, darüber kann man jetzt streiten, ich persönlich finde, dass er nicht die enormen Performance-Einbußen wert ist, zu denen der neue Kantenglättungsmodus führt. Bei Call of Duty 2 in einer Auflösung von 1280x1024 bricht die Framerate im Computerbase-Test um mehr als 30 Prozent ein, in Fear und Oblivion liegen sie aber fast gleich auf bzw. sogar besser, solange man nicht die höchste Stufe wählt. Dann erreichen die Frameraten wirklich unspielbare Werte.

In manchen Fällen ist dieser neue Kantenglättungsmodus also durchaus sinnvoll, in anderen kostet er zuviel Leistung. Für die nächste Grafikkartengeneration mit noch höherer Rechenleistung sollte man ihn aber auf jeden Fall beibehalten.


Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
ATI Radeon HD 2900XT

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