Dell fordert besser Grafikkartentreiber von ATI

geschrieben am 26.07.2007 um 13:00 Uhr

Die Treibersituation, vor allem für Grafikkarten, ist unter Linux leider immer noch ziemlich bescheiden. Es ist schwierig wirklich gute Treiber zu finden, für Nvidia Karten gibt es aber immerhin ein recht gutes Open-source Angebot. Bei Komponenten von ATI ist die Situation noch düsterer, wodurch sich ATI im Grunde genommen ein Eigentor schießt.

Denn wie ein Dell-Offizieller verlauten hat lassen, würde der Computer-Hersteller gerne Linux-Systeme, in denen Grafikkarten mit ATI Chipsatz arbeiten, verkaufen. Nur leider sei das im Moment nicht möglich, da die Treiberversorgung absolut unzureichend ist. Auch die Treiber des Green Teams seien eine Herausforderung, aber es ist schließlich doch möglich, sie zum laufen zu bringen.

Diesen Herrn von Dell kann ich voll und ganz verstehen. Ich habe das selbst bei einem Freund mit bekommen, der auf Linux umgestiegen ist. Vor lauter Verzweiflung über die nicht vorhandene Treiberunterstützung für seine ATI-Grafikkarte ist er zur Konkurrenz von Nvidia gewechselt, da es hier wenigstens einigermaßen funktionierende Treiber gibt.


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ATI - Grafikkarten - Firmengeschichte

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